Zendeli baut seine Führung in der ADAC Formel 4 weiter aus

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„Das war ein unglaubliches Erlebnis. Das werde ich so schnell nicht vergessen“, sagte der 18-jährige Bochumer Lirim Zendeli nach seinem Sieg am Hockenheimring. Er meinte damit die mehr als 75.000 Zuschauer, die am vergangenen Wochenende vom 20. bis 22. Juli zum Formel 1 Emirates Großer Preis von Deutschland 2018 angereist sind. „Die letzten beiden Runden und ganz besonders meine Auslaufrunde am Ende von Rennen eins war Gänsehaut pur. Ich merkte, dass ich mich nach hinten nicht mehr absichern musste und wusste, das Rennen gewinne ich. Da wurde es mir umso bewusster: Mein Ziel Formel 1 steht fest“, sagte Lirim Zendeli sichtlich beeindruckt. 

Im Rahmenprogramm der Formel 1, die am baden-württembergischen Hockenheimring den Emirates Großer Preis von Deutschland 2018 ausgefahren hat, ging auch die Highspeedschule der ADAC Formel 4 in ihr fünftes der insgesamt sieben Rennwochenenden der Saison 2018. Unter den Augen ihres prominenten Schirmherren Sebastian Vettel, der die jungen Piloten der ADAC Formel 4 in ihren Teams besuchte, war die Motivation umso größer. „Seine Vorbilder zu treffen und zu wissen, dass sie dir beim Rennen zuschauen, pusht einen noch einmal“, so Lirim Zendeli.

Der Auftakt zum Wochenende, sein erstes freies Training, verlief für Lirim Zendeli mit Platz zwei noch nach Plan. Im ersten Zeittraining reichte es für den 18-Jährigen nur zu einem sechsten Platz. Doch Lirim Zendeli zeigte vom Start an seine Klasse und lag nach der ersten Kurve auf Platz drei, den er bis zum Überqueren der Ziellinie erfolgreich verteidigte. Damit sicherte er sich einmal mehr einen Platz auf dem Podium. Das zweite Rennen, von Platz zwei startend, verlief dann ganz nach seinem Geschmack: „Ich habe mich auf diesen Start fokussiert, wie auf keinen vorher“, sagte Zendeli, der gleich zu Beginn des Rennens die Führung übernahm. „Trotz der beiden Safety—Phasen, die das Feld wieder zusammenführten, wollte ich dieses Rennen unbedingt gewinnen. Mir war klar, dass alle Größen des Motorsports, alle Vorbilder, mir dabei zuschauen werden“, berichtet Zendeli. Und so war es am Sontag dann sein siebter Saisonsieg. „Es war eine großartige Erfahrung. Mir fehlen die Worte“, sagte Lirim Zendeli. 

Darauf angesprochen, dass man ihm nun den inoffiziellen Titel „Mr. Hockenheim“ zuspricht, sagte er: „Keine Ahnung, warum genau mir der Hockenheimring so liegt. Ich fahre dort sehr gerne. Er macht einfach Spaß. Aber deswegen gleich dieser Titel? Ich weiß nicht“, sagte er lachend. Doch seine Bilanz in dieser Saison auf dem Hockenheimring ist eindeutig. In fünf Rennen stand er fünf Mal auf dem Podium, davon zweimal auf dem dritten und dreimal als Sieger ganz oben. Wie er das Finale der Saison am Hockenheimring Ende September abschließen wird, vermag er noch nicht zu kommentieren. Doch eins scheint sicher: Einen Kratzer soll seine Hockenheim-Bilanz nicht bekommen.

Als nächstes geht es in zwei Wochen im Rahmen der ADAC GT Masters für ihn und sein US Racing/ CHRS Team zum Nürburgring. Als Führender der Meisterschaft der ADAC Formel 4 möchte er dort seine Führung weiter ausbauen, um dann mit einem komfortablen Vorsprung das Finale am Hockenheimring als Meister 2018 zu beenden. Die Rennen am Nürburgring finden vom 3. bis 5. August statt und können in gewohnter Qualität auf dem deutschen Sender Sport 1 als auch im Internet auf sport1.de live verfolgt werden. Lirim Zendelis erstes freies Training beginnt bereits am Freitagmorgen um 9.25 Uhr.

 


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