„Das war ein Wochenende zum Vergessen“

 

Seine anfängliche Vorfreude auf das letzte FIA Formel 3-Rennen auf dem Hungaroring am vergangenen Wochenende, verlor der junge Bochumer recht schnell. „Das war ein Wochenende zum Vergessen. Das müssen wir beim nächsten Mal besser machen“, zeigte sich der sympathische Lirim Zendeli kritisch.

Kritik – eine Eigenschaft, die im Sport nur allzu selten vorherrscht. „Da brauch ich mir nix schön reden oder nach Gründen suchen, warum es an diesem Wochenende einfach nicht hat sein sollen. Wir haben die falsche Strategie für das Zeittraining gewählt“, so der 19-Jährige.

In seinem ersten Jahr der FIA Formel 3, in dem er für das Sauber Junior Team by Charouz startet, sind viele Dinge für den Formel-4-Champion von 2018 neu. Es geht gar nicht darum, alles können zu müssen. Es ist vielmehr ein Lernprozess – sich von Rennen zu Rennen zu steigern.

Der Bochumer startete recht ordentlich mit Platz 14 im ersten Freien Training ins Wochenende. Was allerdings dann passierte, war gar nicht in seinem Sinne. „Wir hatten einfach die falsche Qualifying-Strategie gewählt. Ich musste darauf hin in meiner schnellen Runde sechs bis acht Mitbewerber überholen. Dass das nicht gut gehen konnte, war mir schon beim Überholen des ersten Autos klar“, analysierte Zendeli seine Situation. Platz 24 auf dem Hungaroring war keine gute Ausgangsposition, da dort nur sehr schlecht überholt werden kann. Hinzu kam, dass der Sauber Junior-Pilot so seine Differenzen mit dem Hungaroring hat. Dazu sagte er: „An für sich gefallen mir die Kurvenkombinationen des Hungarorings sehr gut. Die Tatsache aber, dass man hier sehr schlecht bis überhaupt nicht überholen kann – na ja… Der Hungaroring wird wohl nicht meine Lieblingsstrecke.“

Im ersten Rennen dann der nächste Schock für den Bochumer. Nach nur zwei von 22 zu fahrenden Runden versagte die Motorelektronik und der Formel 3 Bolide mit der Startnummer sieben schied auf Platz 29 liegend aus. „Ich betreibe Motorsport seit 2010. Und auch wenn es für mich nichts Neues ist, so kann ich mich nicht daran gewöhnen. Wenn es erst einmal nicht läuft, kommt auch noch Pech hinzu“, berichtete Zendeli. 

Etwas versöhnlicher verlief es für das Motorsporttalent dann im zweiten Rennen. Auch wenn das Ergebnis nicht seinen eigenen Anspruch widerspiegelte, fuhr der Sauber-Pilot von Platz 29 startend auf Platz 20 ins Ziel. „Das zweite Rennen war ganz okay, so muss ich hier nichts beschönigen. Doch wenn wir das Zeittraining nicht auf den Punkt abliefern, haben wir das Nachsehen und brauchen uns hinterher nicht beschweren, wichtige Punkte in der Meisterschaft liegen gelassen zu haben“. 

 

 

Lirim Zendeli: “That was a weekend to forget about“

The young Bochumer lost his initial anticipation for the FIA Formula 3 race at the Hungaroring quite fast. “That was a weekend to forget about. We have to do better next time“, the likable Lirim Zendeli said critically.

Criticism – a feature that is rarely seen in sports. “I do not need to sugarcoat it or look for reasons why it should not have been this weekend. We simply chose the wrong strategy for qualifying“, the 19-year-old admitted.

In his first year of FIA Formula 3, where he starts for the Sauber Junior Team by Charouz, many things are new for the 2018 Formula 4 champion. It’s not about having to be able to do everything. Rather, it is a learning process – getting better from race to race.

The Bochumer started the weekend quite neatly with a 14th place in the first free practice. But what happened then was not in his favor. “We just chose the wrong qualifying strategy. I then had to overtake six to eight competitors in my fast lap. It was clear to me that this was not going well when  I was overtaking the first car“, Zendeli analyzed the situation. 24th place on the Hungaroring was not a good starting position, because you can rarely overtake there. Besides, the Sauber Junior driver has his differences with the Hungaroring. He said: „I like the curve combinations of the Hungaroring very well. But the fact that you can only overtake here very badly or not at all – well … It does not look like the Hungaroring is going to be my favorite track.“

The next shock awaited the Bochumer in the first race. After only two out of 22 laps to drive, the engine electronics failed and the Formula 3 race car with the starting number seven dropped out lying on position 29. „I’ve been involved in motorsport since 2010. And even if it’s nothing new to me, I can not get used to it. Once it is not going well, bad luck follows“, Zendeli said.

The second race was a little more conciliatory for the motorsport talent. Although the result did not match his own expectations, the Sauber Junior driver pilot from 29th place to 20th place. “The second race was okay. But if we do not deliver the qualifying on point, we have the disadvantage and do not need to complain that we were missing out on points for the championship.“

 

 

Photocredit: @dutchphotoagency


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