Lirim Zendeli zeigt starke Performance in Monza

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Der erhoffte Befreiungsschlag in der FIA Formel 3 blieb für den Bochumer Lirim Zendeli am vergangenen Wochenende (7. – 8. September) in Monza leider aus. Doch mit Platz 5 im Zeittraining lieferte der Sauber Junior-Pilot mehr als eine starke Performance. „Ich lag bereits auf Platz fünf im Zeittraining und war noch einmal auf einer schnellen Runde unterwegs. Allerdings verhinderte ein Abbruch des Zeittrainings, dass ich meine Pole-Lap nicht zu Ende fahren konnte“, berichtet Lirim Zendeli selbstbewusst. 

Dabei begann das Wochenende alles andere als rosig. Platz 29 im ersten freien Training – Vorletzter. Was war passiert? „Ich habe neue Bremsscheiben und Bremsbeläge bekommen. Das ist nicht ungewöhnlich. Die tauschen wir des Öfteren aus. Es regnete im ersten freien Training. Keine gute Gelegenheit Bremsen einzufahren und schnelle Rundenzeiten zu erzielen“, sagte der Youngtimer augenzwinkernd.

  

In seinem ersten Rennen unterstrich der Bochumer seine Ambitionen mehr als deutlich. Denn bereits nach einer Runde führte er das Fahrerfeld an. Länger als drei Runden lang sollten seine ersten Führungskilometer in der FIA Formel 3 jedoch nicht halten. „Aufgrund von einigen Strafen konnte ich von Platz zwei starten. Ich habe wirklich alles gegeben. Ich habe gekämpft wie ein Löwe, aber wenn dir ein Mitbewerber beim Überholversuch den Reifen aufschlitzt, ist der Rennausfall relativ sicher“, erklärt das Motorsport Talent.

Somit war von vornherein klar, dass auch das zweite Rennen für den Sauber Junior-Pilot by Charouz gelaufen ist. Dazu Lirim Zendeli: „Von Platz 29 ins Rennen zu gehen bedeutet in aller erster Linie, du musst an allen Mitbewerbern ohne Schäden vorbeikommen. Hoch riskant, zumal die Sicht im Regen doch sehr eingeschränkt ist“. Die Tatsache, dass der Formel 3-Bolide mit der Startnummer 7 mit einem Regen Setup ins Rennen ging, sorgte bei abtrocknendem Asphalt für weitere Herausforderungen. „Schnell vorbei und schnelle Rundenzeiten konnte ich vergessen. Nix mit Angreifen – Schadensbegrenzung hieß meine Aufgabe. Dennoch bin ich mit dem gesamten Wochenende und Platz 18 im zweiten Rennen zufrieden. Wir haben eine starke Leistung gezeigt und freuen uns nun auf Sotschi. Dort gilt es die nächste unbekannte Variable zu bewältigen“.   

In zwei Wochen ist es dann soweit. Vom 27.09. bis 29.09. geht es ins russische Sotschi. Das letzte Rennen der Saison steht für den jungen Motorsportler und sein Sauber Junior Team by Charouz an. Seine erste Saison in der FIA Formel 3 ist damit Vergangenheit und in seiner Vita verfestigt. Wie fühlt sich das für den 19-Jährigen an?  „Das war eine unglaubliche Saison für mich. Ich habe wieder so viel gelernt und konnte von Rennen zu Rennen meine Leistung steigern. Doch wie alles im Leben, ging auch diese Saison rasend schnell zu Ende“, resümiert der Bochumer. 

 

Lirim Zendeli shows strong performance in Monza

German driver Lirim Zendeli’s anticipated moment of liberation in the FIA Formula 3 remains unfulfilled after last weekend’s (September 7-8) races in Monza. The Sauber Junior pilot did deliver a highly impressive performance, ranking in fifth position after qualifying. “I was already in fifth place during the qualifying and had just started another fast lap. However, the session was stopped early, preventing me from completing my pole position lap”, Lirim Zendeli reports confidently.

The young motorsport talent initially was off to a bad start last weekend. Position 29 in the first free practice placed him second-to-last in his series. What had happened?  “I got new brake discs and pads. We often exchange them, it’s common practice. Due to rainy conditions in the first free practice, the fresh brakes were difficult to break in, hence my non-competitive lap times”, the young man from Bochum explains.

During the first race, Zendeli clearly underlined his ambitions. He took over the lead of the race just one lap into the action. His first race lead in the FIA Formula 3 was not meant to last longer than three laps, though. “Due to some penalties in the field, I started the race from second position. I gave it everything. I fought like a lion, but when a competitor punctures your tire during an overtake attempt, a race retirement is almost inevitable”, Zendeli shares.

Thus, it was clear that the second race could be forgotten, too. The Sauber Junior driver comments: “First and foremost, starting the race in position 29 means overtaking numerous competitors without taking damage to the car. Highly risky, particularly since visibility in the rain is rather limited.“ The circumstance that Zendeli and his #7 Formula 3 car went into the race with a rain setup, created additional challenges on the drying asphalt. “I could forget about quick overtakes and fast lap times. Rather than attacking, my job was managing damage control. Nonetheless, I am satisfied with the entire weekend and my eighteenth position in race two. We showed a strong performance and now look forward to Sochi – we expect new, unknown variables and hope to conquer these to the best of our abilities.”

In just two weeks (September 27-29), the FIA Formula 3 joins the F1 support program in Russia. Sochi will be the last championship weekend for the young German and his Sauber Junior Team by Charouz. Zendeli completes his premiere year in the FIA Formula 3. How does this feel for the 19-year-old? “It’s been an incredible season. Again, I’ve learned so much throughout the year and improved my performance from race to race. Just like everything else in life, this season flew by in no time”, the young man summarizes. 

 


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